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| Schraubentyp | Handbetrieben & Spezialgewinde |
|---|---|
| Antrieb | Innensechskant (Inbus) |
| Kopfform | — |
| Gewinde | Metrisch (M…) |
| Werkstoffe | Stahl, schwarz, Stahl, galvanisch verzinkt, Edelstahl A2 |
| Festigkeitsklasse | 8.8, 12.9 |
| Normen / Bezeichnungen | DIN 913, ISO 4026 (Kegelkuppe); DIN 916, ISO 4029 (Ringschneide) |
| Typische Größen | M3–M16 |
Die Setzschraube (Gewindestift) hat keinen Kopf: Sie wird von der Stirnseite in ein passendes Gegenloch geschraubt und drückt mit ihrer Spitze oder ihrem Bund an ein Bauteil an. Kegelkuppe (DIN 913) für die Ausrichtung in einem Vorbohrloch, Ringschneide (DIN 916) für flache Anpressflächen und glatte Teile wie Räder und Scheiben.
Wann die richtige Wahl ist
Für Achslager, Räder, Scheiben, Kupplungen und alles, was exakt mittig und verkantungsfrei ausgerichtet werden soll. Setzschrauben sind Ausricht- und Fixierelemente – keine tragenden Schraubverbindungen.
Typische Merkmale
- Kopfloser Gewindestift mit Innensechskant
- Kegelkuppe sitzt in konischem Vorbohrloch und zentriert
- Ringschneide presst plan gegen glatte Flächen
- Auch in Hochfest (12.9) für hohe Anpresskräfte
Praxistipp
Das Gegenloch mit dem passenden Kegelwinkel vorbohren (bei Kegelkuppe). Setzschrauben nicht als tragendes Gewinde oder für Scherlasten einsetzen – dafür sind sie nicht ausgelegt.
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